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Melissa Miller

Im Gespräch mit Melissa Miller, Senior Producer bei 2K, spricht Rasmus Kriest über Gearbox' erste IP seit „Battleborn“ und Charakterentwicklung.

©️ 2K Games, 2015
Cover

Battleborn ist vielschichtig neu

von Rasmus Kriest — 6 Minuten Lesezeit

Rasmus Kriest Rasmus Kriest „Battleborn“ wird von den Entwicklern so gut wie immer als „Gearbox‘ erste IP seit Borderlands“ bezeichnet. Wieso ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um nicht einfach die Entwicklung von Borderlands fortzuführen, sondern ein ganz neues Franchise zu entwickeln?

Melissa Miller Melissa Miller Ich arbeite seit „Duke Nukem Forever“ mit Gearbox zusammen und habe in diesen Jahren gemerkt, dass das Team nicht nur ein unglaublich großes Bewusstsein für Technologie, sondern auch für die eigenen Produkte und das eigene Schaffen hat. Sie werden nie auf die Idee kommen, dasselbe Spiel immer und immer wieder auszuschlachten ohne dabei neue Ideen einzubringen. Gerade Dank dieser neuen und ambitionierten Ideen glaube ich, dass niemals einen imperfekten Zeitpunkt für sie gibt, ein neues Franchsise zu entwickeln.

Rasmus Kriest Rasmus Kriest Ist „Battleborn“ also für Gearbox eine neue Welt, in der sie Ideen umsetzen können, die in dieser Form nicht in beispielsweise „Borderlands“ gepasst hätten?

Melissa Miller Melissa Miller Ich glaube, dass es gar nicht so sehr um die Welt als Universum, sondern vielmehr und die Mischung aus Ideen geht, die ein neues Franchise ermöglicht. Betrachtet man „Borderlands“, handelt es sich dabei nicht nur um einen Titel, der zu fünfzig Prozent aus RPG und fünfzig Prozent aus Shooter besteht, es ist ein eigenes Genre – es gibt inzwischen Videospiele, über die Spieler sagen, dass das einem „Borderlands“ ähnelt. Und genau eine solche, neue, Mischung birgt „Battleborn“.

Rasmus Kriest Rasmus Kriest Betrachtet man die Themen von Spielen der vergangenen Jahre, wird sehr deutlich, dass moderne Kriegsführung („Modern Warfare“) oder Zombies sehr zahlreich auftaucht. Wieso ist „Battleborn“ nun ausgerechnet in diesem Fantasy-Setting angesetzt, dass sich zugegebenermaßen schließlich auch von „Borderlands“ unterscheidet.

Melissa Miller Melissa Miller Kurz vorweg: Es ist keine reine Fantasy-Welt, sowohl „Guardians of the Galaxy“, als auch „Star Wars“, beide im Science Fiction-Genre angesiedelt, haben einen großen Einfluss auf die Gestaltung des Titels gehabt.

Die Prämisse für das Team war schlicht und ergreifend die Idee, dass ein Magier, ein Space Marine und ein Samurai innerhalb einer Welt spielbar sein sollten. Es ist ein bisschen wie die Kindheitserfahrung, wenn man seine LEGO-Figuren aus verschiedenen Universen mit anderen Spielzeugen zusammenbringt, obwohl sie eigentlich gar nicht zusammengehören.

Rasmus Kriest Rasmus Kriest Ist „Battleborn“ bei so vielen spielbaren Charakteren eigentlich darauf ausgelegt, allein oder im Team gespielt zu werden? Können sich die verschiedenen Spieler ganz unabhängig von ihrer Wahl unterstützen?

Melissa Miller Melissa Miller Eigentlich ist alles möglich. Es war dem Team natürlich unglaublich wichtig, „Battleborn“ eine gute Balance zu geben, in der die Spieler gleichzeitig allein die Geschichte erleben, als aber auch miteinander Gegner besiegen können. Gleichzeitig will es aber auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Charakterklassen fördern, indem es ihnen exklusive Fähigkeiten geben und so beispielsweise bestimmte Punkte in der Umgebung nur für diese Klasse erreichbar macht.

Rasmus Kriest Rasmus Kriest Ein großer Fokus in der Präsentation von „Battleborn“ stellt das Level-System dar, das sich bei Beginn eines jeden Matches zurücksetzt und so den Anreiz, ständig denselben Charakter zu spielen, zu verhindern sucht. Doch wie soll so noch Langzeitspaß zustande kommen? Was treibt den Spieler dazu, nach einigen Runde noch Motivation zu haben?

Melissa Miller Melissa Miller Ich würde gerne mit einer Metapher antworten: Matrjoschka. Die kleinste Puppe ist das erwähnte Helix-System, das von Level eins bis zehn reicht und sich am Ende einer jeden Spielsitzung – unabhängig von Einzel- oder Mehrspieler – zurücksetzt. Mit jedem Level schaltet der Spieler neue Fähigkeiten frei und kann sich so an verschiedenen Spielstilen versuchen und neue Dinge ausprobieren.

Die nächste Ebene stellt der „Charakter Rank“ dar, der ebenfalls von Level eins bis zehn reicht, jedoch im Unterschied zum Helix-System permanent ist. Mit jedem Levelaufstieg schaltet man beispielsweise neue Aussehen und Augmentationen frei, die sich auch auf das Helix-System auswirken. Dadurch, dass dieser „Charakter Rank“ permanent ist, hat der Spieler die Möglichkeit, sich auf einige Charaktere, die er besonders mag, zu fokussieren.

Die dritte Ebene ist das Profil des Spielers, das sich sehr ähnlich zum aus „Borderlands 2“ bekannten „Badass Rank“ verhält und ebenfalls permanent ist. Man hat hierbei zum Beispiel die Möglichkeit, besondere Titel zu erreichen.

Es gibt also mit diesen drei unterschiedlichen Systemen verschiedene Ansätze, die jedoch gemeinsam den Spieler motivieren sollten.

Rasmus Kriest Rasmus Kriest In fast jeder bisherigen Frage wurde über die verschiedenen Charaktere gesprochen, aktuell sind 25 Stück für den Start von „Battleborn“ angekündigt. Diese hohe Zahl klingt dennoch, als sei da noch mehr geplant. Wie wird die DLC-Politik bei dem Titel ablaufen? Werden Spieler ohne zusätzliche Inhalte mit solchen, die einen möglichen neuen Charakter besitzen, zusammenspielen können – oder wird eine Zweiklassengesellschaft entstehen?

Melissa Miller Melissa Miller Zurzeit arbeitet Gearbox daran, das Spiel fertigzustellen – das ist der einzige Fokus des Teams. Letztlich ist es jedoch die Öffentlichkeit, die über den Erfolg von „Battleborn“ mit ihren Brieftaschen abstimmt. Sollte es jedoch zu herunterladbaren Inhalten kommen, zeigt Gearbox‘ Vergangenheit sehr gut, dass sie nicht nur qualitativ hochwertiges Material produzieren, sondern auch ein Zusammenspiel von denjenigen, die diese Inhalte erworben und denjenigen, die es nicht haben, ermöglichen.

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